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Die richtigen Farben

Ihr wisst, ich bin keine Technikerin. Aber mir ist es trotzdem wichtig, meine eigene Technik im Griff zu haben, sie zu beherrschen und zu wissen, dass meine Arbeiten am Ende so gedruckt werden, wie ich es farblich geplant habe.

Der heutige Beitrag soll sich um das Kalibrieren drehen. Ihr wisst ja bereits, dass ich zu Hause einen kalibrierten Eizo Monitor nutze, um meine Bilder zu bearbeiten. Doch was mache ich, wenn ich unterwegs bin und nur mein Laptop habe oder wenn ich eben keinen Monitor mit Hardwarekalibrierung habe? Ich kann ja nicht auf das Bearbeiten verzichten. Das Risiko einzugehen, meine Bilder rauszugeben, ohne zu wissen, dass sie farblich perfekt abgestimmt sind kommt auch nicht in Frage. Schließlich sind Farben bei meinen Werken absolut elementar. Sie machen meine Arbeiten besonders.

Kalibrieren? Was bedeutet das?

Doch fangen wir mal ganz von vorne an. Was bedeutet es eigentlich, wenn ich von einem kalibrierten Monitor oder Laptop rede? Mir ist schon oft aufgefallen, dass gerade Neulinge nicht wissen, worum es dabei geht.

Es geht nicht darum, dass eure Bilder auf jedem Endgerät (Handys/Tablets/Monitore) farblich richtig angezeigt werden. Es geht darum, dass euer Laptop/Monitor euch die Farben eurer Fotografien so wiedergibt, wie sie aussehen werden, wenn ihr sie drucken lasst.

Denn wer kennt das nicht? Ihr gebt euch bei eurer Bearbeitung gerade in der Farbgestaltung richtig viel Mühe. Ganz stolz und aufgeregt bestellt ihr eure Arbeit, um sie ausbelichtet/ausgedruckt in den Händen zu halten oder eure Wände damit zu schmücken. Denn schließlich gibt es nichts Schöneres, als seine eigene Arbeit quasi im Galerie-Format Freunden präsentieren und sich immer wieder in die Details vertiefen zu können.

Oft ist der Schock groß, denn das Bild hat auf einmal Farbstiche, die ihr nicht geplant habt. Ihr wusstet nicht, dass euer Rechner die Farben einfach nicht richtig wiedergibt.

Ein gutes Beispiel ist mein Laptop. Ich habe ihn immer an meiner Seite. Aber wenn ich nur am Laptop bearbeite, war es immer recht schwierig da dieser sehr blaustichig ist.

Ließ ich Bilder drucken, kamen diese also oftmals viel wärmer von den Farben raus, als ich es beabsichtigt hatte.

Was tun?

Was habe ich also gemacht, um dieses Problem zu lösen? Es ist mir unmöglich, zu warten, bis ich am Monitor in meinem Atelier bin. Also habe ich mir einen Spyder von Datacolor zugelegt, um auch meinen Laptop zu kalibrieren, sodass auch dieser die Farben korrekt wiedergibt.

Ich möchte euch hier keine Gebrauchsanleitung schreiben, denn die Bedienung ist, wie ihr anhand der Bilder seht, sehr einfach.

Der Spyder ist klein und handlich und passt so immer in mein Gepäck. Fürs Reisen ist er außerdem praktisch, da er eine Schutzkappe wie bei einem Objektiv hat.Ich nutze ihn häufig auf Reisen, da sich dort die Lichtverhältnisse, in denen ich arbeite, immer wieder ändern und nicht so konstant wie bei mir zu Hause sind. Ich will hier Gewissheit und Sicherheit, wenn ich die Bilder anschließend drucken lasse.. Daher kalibriere ich regelmäßig, um auf Nummer sicher zu gehen.

Und wie ich schon sagte, ihr wisst ja, dass ich keine Technikerin bin, aber selbst ich habe es geschafft, meinen Laptop zu kalibrieren 🙂

Es gibt schließlich nichts Schöneres, als seine eigenen Werke in den Händen zu halten oder sie sich an die Wand zu hängen.

Aber dafür sollten sie so gedruckt oder ausbelichtet werden, wie ihr es geplant habt. Denn nichts ist ärgerlicher, als sich einen teuren und sehr hochwertigen Alu-Dibond-Druck zu leisten und dann hat das Bild einen Farbstich, mit dem ihr nicht leben könnt.

Habt ihr Fragen ? Dann stellt sie gerne 🙂 Ansonsten hoffe ich, dass euch dieser Beitrag ein bisschen geholfen hat.

Bis bald

Eure LauraHelena

One Comment

  • Sylvia sagt:

    Den Spyder verwenden wir auch. Bei uns steht so ein ganzer Koffer rum für diese Geschichte. Zum Glück erledigt bei uns Simon diesen Part. Solche Dinge nerven mich weitaus mehr als die Buchhaltung es jemals kann. Du hast schon recht, nötig ist das leider wirklich.

    Liebe Grüsse
    Sylvia
    http://www.mirrorarts.at – Fotoblog

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