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*Costa Rica, pura vida*

By 10. März 2016Allgemein

Pura Vida / Leben pur

Letztes Jahr im Oktober ging es für mich auf eine Reise in eine andere Welt!
Schon lange wollte ich darüber bloggen aber irgendwie hat immer die Zeit gefehlt!
Jetzt nehme ich sie mir einfach.

Mein oder besser unser Ziel hieß Costa Rica in Mittel Amerika. Das perfekte Einsteigerland für abenteuerlustige Reisende wie Julian und mich.

Von Frankfurt über Paris nach Panama und dann mit der kleinen Maschine weiter nach Costa Rica. 2,5 Wochen quer durchs Land von San Jose, über den Arenal , Rio Celeste, den Nebelwald in Monteverde, Tortuguero bis hin zur wunderbaren Karibik, haben wir alles mitgenommen.

1. Arenal

Der Name Arenal bezeichnet einen der aktivsten Vulkane der Welt. Er war unser erstes Ziel auf unserer Reise durch Costa Rica. Wir wählten jedes Mal Hostels, welche fernab des Touristentrubels lagen, um möglichst viel in Kontakt mit den Einheimschen zu kommen. In Costa Rica spricht man zum größten Teil spanisch. Eine Sprache die ich nie gelernt habe. Aber mit Händen und Füßen geht alles! Das erste Hostel lag auf einem Hügel von dem aus man einen wahnsinns Blick auf den Arenal hat. Hier kochten wir Abends zusammen mit dem Besitzer und aßen zwischen einer Kröte , einem Hirschkäfer und einer Echse an der Wand zu Abend. Ich habe mich gleich wohlgefühlt. 😀

Am Arenal ging es für uns das erste Mal in den Dschungel und das auf eigene Faust! Wir wollten eigentlich mit einer leichten Wanderung einsteigen. Es stellte sich heraus das die Wanderung die anstrengenste des ganzen Urlaubs werden sollte. Mitten durch die Wildnis ging es Berg auf Berg ab, über unbefestigten & oft sehr rutschigen Boden. Teilweise ging es sogar an einem Seil weiter. Es war das erste Mal, dass ich einen Kolibri & einen blauen Morpho Falter in freier Wildbahn sah. Die Luft war so feucht das ich innerhalb von 2 Minuten klitschnass war. Trotzdem war diese Wanderung einfach perfekt , wenn man Abenteuer liebt 😉

4. Tortuguero

Tortuguero, ist ein lauschiges Dorf an der Karbikküste Costa Ricas, es ist nur über ein Boot oder ein kleines Flugzeug zu erreichen. Besonderheit des Dorfes ist, dass es mitten in einem Nationalpark am Strand liegt. An diesem Strand legen die Meeresschildkröten jedes Jahr ihre Eier ab. Mit geführten Wanderungen ist es möglich dieses Wunder der Natur zu beobachten.  Genau dies haben wir getan. Fotos, Handy oder andere Gerätschaften waren natürlich untersagt um die Schilkröten während ihrer Mission nicht zu verschrecken. Es war der absolute Wahnsinn! Sobald die Meeresschildkröte an Land begonnen hat ihr Loch auszuheben lässt sie sich nicht mehr stören. Wir konnten neben ihnen sitzen und schauen wie sie ihre Eier ablegen. Dazu gab es natürlich interessante Informationen durch die Guids. Leider überlebt nur 1 % der Babys den gefährlichen Weg über den Strand ins Meer.

Das Schlüpfen der Babys haben wir leider immer knapp verpasst. Das einzige was ich fand war dieser kleine Schildkrötenpanzer, ein trauriges Überbleibsel des doch sehr harten Kampfes ins Leben.

2. Rio Celeste

Oder besser das türkiseste Wasser und der türkiseste Fluss den ich je gesehen habe! Das war unser zweites Ziel! Wir sonnten uns sowohl mit den Einheimischen am Fluss, als das wir auch zu seinem weltbekannten Wasserfall wanderten und ich Morgens um 5 Uhr aufstand um Kolibris zu sehen, was mir auch gelungen ist 😉 Im Hostel pflückten wir Kokosnüsse mit dem Besitzer und tranken das leckere sehr erfrischende „Coconutwater“

3. Monteverde, der Nebelwald

In Monteverde , dem Nebelwald von Costa Rica war es entgegen dem Rest des Landes mit 20 Grad doch eher frisch, was eine sehr schöne Abwechslung war.

Dort machten wir die typische Nebelwaldwanderung über die Roten Brücken, welche sich durch den Dschungel schlängeln und besuchten einen Kolibirgarten mitten im Dschungel. Dort konnte man mit den kleinen Geschöpfen auf Tuchfühlung gehen! Das war eines meiner absoluten Highlights!

4. Die Karbikküste / Cahuita & Puerto Viejo

Unsere letzte Etappe führte uns an die Karibikküste 🙂
Hier besuchten wir zwei Orte. Zum einen Cahuita , ein Dorf mit einem der schönsten Strände, den ich je gesehen habe und Puerto Viejo, ein Ort der unter Touristen und vor allen Dingen unter Surfern sehr beliegt ist . Sorfort fiel mir auf das die Menschen hier noch entspannter lebten als im Rest des Landes.  Reggae Musik halte aus allen Bars, der Strand war dauerhaft gut besucht und überall bekam man frische aufgeschlagene Kokosnüsse.

Die Tage hier verbrachten wir damit richtig auszuspannen, am Starnd zu liegen, frisch gepresste Säfte zu genießen oder mit dem Fahrrad durchs Land zu fahren. Zum Abschluss besuchten wir noch eine Tierauffangstation, welche sich um verwaiste Tiere aus der Wildniss kümmert und unrechtmäßig gefangene Tiere befreit , bei sich aufnimmt und dann wieder auswildert.

Hier sahen wir unter anderem Babyfaultiere. Hätte ich nicht so einen tollen Job in Deutschland wäre ich am liebsten für einige Zeit dort geblieben um bei der Aufzucht und Auswilderung zu helfen.

Alles in allem war das der schönste Urlaub den ich bisher erlebt habe. Von Abendteuer bis Entspannung war wirklich alles dabei. Die Flora & Fauna in Costa Rica hat alles zu bieten was Naturliebhaber schätzen! Zudem habe ich mich immer sicher gefühlt, denn die Bewohner waren sehr liebenswert und hilfsbereit.

Ich kann euch wirklich nur nahelegen dieses Land zu besuchen. Vor allen Dingen da es sich für Naturschutz und die Erhaltung des Regenwaldes einsetzt und dies durch Ökotourismus finanziert.

Hier habe ich jetzt noch eine Bildergalerie für euch! Viel spaß beim ansehen!

Ihr müsst einmal auf das Bild klicken um euch in groß durch die Gallerie klicken zu können 🙂