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Schlechte Neuigkeit oder eine Chance?

By 4. April 2016Allgemein

Hallo meine Lieben,

der heutige Blogeintrag dreht sich um das Thema „schlechte Neuigkeiten“. Denn wir kennen es alle… das Leben läuft manchmal alles andere als rund und es passieren immer wieder Dinge die uns aus dem Konzept bringen. Wir verlieren dann nur alt zu schnell den Fokus! Fallen in ein Loch…. Warum jetzt? Warum passiert das mir?

Gerade die letzten Wochen haben mir gezeigt das man am besten mit „schlechten Neuigkeiten“ umgeht, indem man versucht das Beste für sich daraus zu machen und das Positive an der Situation zu sehen, welche uns auf den ersten Blick so schrecklich erscheint. Blicke ich auf die letzten Jahre zurück so kann ich auch hier sagen… Aus schlechten Neuigkeiten ist für mich oft Gutes entstanden. Sie haben mir Chancen eröffnet. Und damit das hier nicht viele aneinandergereihte lehre Buchstaben bleiben möchte ich meine Ansicht nun gerne mit ein paar Inhalten füllen.

Das WICHTIGSTE jedoch ist: Nimm dir Zeit die Nachricht sacken zu lassen… Denk darüber nach… Gönn dir eine Pause, wenn du sie brauchst. ABER gib nicht auf, Steck den Kopf nicht in den Sand! Suche nach einer Chance, welche sich daraus für dich ergibt! Denn folgendes kann passieren wenn du das Problem anpackst.

Nehmen wir den Verlust meiner heiß geliebten Wohnung als Beispiel!

Ihr habt es ja alle mitbekommen. Mir wurde wegen Eigenbedarf gekündigt.

Ich hatte 3 Monate Zeit eine neue Bleibe zu finden und das während ich komplett ausgebucht war. Als diese „schlechte Neuigkeit“ völlig unvorbereitet über das Telefon an mein Ohr flatterte, brach die Welt für mich zusammen. Ich war absolut überfordert und wusste überhaupt nicht was ich machen sollte und wie ich in 3 Monaten eine neue Traumwohnung finden sollte, in welcher ich Leben und Arbeiten miteinander vereinen kann. Ich erinnerte mich nur daran wie schwer es gewesen war die Wohnung zu bekommen, welche mir soeben gekündigt wurde.

Ich nahm mir die Pause! 2 Tage …. 2 Tage in denen ich darüber nachdachte wie ich die Sache nun am besten anpacken würde. Nach Tag 2 siegte mein Ehrgeiz über das erschüttert sein und ich sagte mir  „Okay man wächst an seinen Aufgaben. Was dich nicht umbringt härtet dich ab und wenn man mal ganz ehrlich ist, sind das doch Luxusprobleme… Anderen Menschen geht es wesentlich schlechter. Sie haben viel größere Probleme.

Challenge accepted: Ich werde in 3 Monaten eine Wohnung finden, welche sich noch besser eignet für mich als diese hier! In spätestens 2 Jahren wäre es eh soweit gewesen. Der einzige Unterschied ist das ich jetzt nicht darauf vorbereitet war. Dann vergrößern wir uns eben etwas eher!

Außerdem war ich ja nicht alleine. Ich habe einen tollen Freund an meiner Seite, der mir hilft wo er nur kann und zusammen sind wir unschlagbar.

Und auf einmal lösten sich die Probleme in Luft auf! Nach 2 Monaten hatten wir die Zusage für unsere neue Traumwohnung! Und das BESTE ! LauraHelena Photography wird dort eine eigene Etage bekommen mit eigenem Bad und eigenem Balkon. Das hätte ich mir nie träumen lassen! Es wird möglich sein dort Workshops und kleine Events zu geben. Das wäre in meinem jetzigen Zuhause nie möglich gewesen.

Und so entwickelte sich diese „Schlechte Neuigkeit“ zu einem Fortschritt für mich und mein Unternehmen, den ich mich so früh nur noch nicht zu gehen getraut hatte.

Das ist nur eine „Schlechte Neuigkeit“ aus der für mich etwas Gutes erwachsen ist.  Wenn ich zurückdenke gibt es da noch einige mehr 😉 Zum Beispiel als mein Freund mir sagte dass er nach Mannheim ziehen müsse wegen seines Studiums …. Wir kannten uns gerade 4 Wochen! 350 Km Fernbeziehung?  Das würde doch nie gut gehen …. Unter anderem dieser Umstand bringt mich dahin wo ich heute bin…. Nach Mannheim, als selbstständige und überglückliche Fotografin und Trainerin! Wäre es ohne diese „Schlechte Neuigkeit“ auch so gekommen?

Ich weiß es nicht. Ich denke nichts passiert einfach ohne Grund und wenn wir nicht aufgeben, sondern an unseren Zielen festhalten können wir ziemlich viel erreichen! Und „schlechte Neuigkeiten“ können uns motivieren, uns zwingen über uns hinauszuwachsen. Wenn wir nur nicht aufgeben öffnen sie uns auf lange Sicht gesehen jede Menge Türen! Wir müssen die Chancen nur sehen und ergreifen!

Wie steht ihr zu diesem Thema? Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?

Ich bin gespannt und freue mich auf eure Meinung

Eure LauraHelena

Nun bin ich sogar schon am gestalten 🙂 Dieses Bild wird auf Alu Dibond ins Wohnzimmer kommen 🙂

Dieses Bild wird einen Platz in meinem neuen Studio bekommen 🙂

Mittlerweile bin ich voller Vorfreude !!! Auf das Neue Atelier könnt ihr euch freuen!!! 😉

11 Comments

  • Nancy Koth sagt:

    Toll geschrieben. Und ich bin ganz deiner Meinung. Ich selbst habe nie damit gerechnet, dass ich irgendwann eine hauptberufliche Fotografin sein würde. Was als Hobby begann, irgendwann wegen der hohen Nachfrage zu einem kleinen Nebenjob wurde, ist nun tatsächlich mein TRAUMJOB. 😀
    Alle negativen Nachrichten (bspw. immer wieder nur befristete Arbeitsverträge) hatten am Ende doch ihr Gutes. Ich habe mich für die Fotografie entschieden und bereue es keinen Tag. 🙂 Wir werden sehen was die Zukunft bringt – leicht aufgeben werde ich jedenfalls nie. 😉

  • Othmar sagt:

    „If you think you have everything under control, you are not driving fast enough“ oder „If you want to get something done, give it to a busy person“ sind einer meiner liebsten Zitate. Sie stimmen und ich denke, dass es für (fast) alles eine Lösung gibt. Also Kopf hoch und durch, es gibt keinen Grund zum Verzweifeln.

  • Simone sagt:

    Liebe Laura,
    ich freue mich unheimlich für dich, dass du den „Dämpfer“ in etwas so positives verwandeln konntest! Diese Eigenschaft fehlt leider vielen Menschen, was sehr schade ist da ich der Meinung bin, dass man mit der Mentalität „Eine Tür schließt sich, eine andere öffnet sich“ sehr gut fährt und ein leichteres Leben hat. Es ist einfach wunderbar das du durch den Verlust euere Alten Wohnung nun neue Chancen und Möglichkeiten ergreifen kannst! Vielen dank für diesen tollen Einblick in dein Privatleben, ich bin sicher das sich daran einige ein Beispiel nehmen können, wenn sie selbst mal in einer negativen Situation gefangen sind.
    Meine Erfahrungen zu diesem Thema sind schlicht und einfach: „Jede Situation geht vorüber!“ Sowohl die Positiven als auch die Negativen. Es geht IMMER weiter und es öffnet sich IMMER eine Tür. Die Welt hört eben einfach nicht auf sich zu drehen und es ist immer ratsam anstatt in Selbstmitleid zu versinken das Beste aus den Karten zu machen, die ausgeteilt wurden.

    Allerliebst,
    Simone

  • Sabrina sagt:

    Ich kenne das zu gut, mir passieren ständig Dinge, völlig unerwartet, und ich frage mich im ersten Moment warum, warum ich… Aber meist ein paar Tage später, denke ich mir ok, alles hat einen Grund. Mir ist damals zum Beispiel während der Fahrt der Rahmen meines Rollers gebrochen, davor ärgerte ich mich über einen Autofahrer, der viiiiiel zu langsam gefahren ist, derjenige hat mich aber deshalb vor einem schweren Unfall bewahrt, denn als der Rahmen brach, hätte ich so wenig Geschwindigjeit, dass ich es auffangen könnte. Seither schimpfe ich nicht mehr über zu langsame Fahrer, wer weiß vor was sie mich bewahren. Ich könnte dir nich einige solcher Beispiele nennen, aber das wäre dann doch zuviel.

    Dieses Ereignis prägte mich irgendwie am meisten. Ich hab vor 2 Jahren mal wieder kurz vor der Klippe gestanden, durch Zufall habe ich herausgefunden, das ich eine 3 Etagenthrombose habe und die ua durch einen Genfehler verursacht wurde. Ich habe seither große Probleme mit den Lymphen. Trotzdem denke ich mir immer wieder, es hatte einen Grund, ich höre mehr auf meinem Körper,, was ich zuvor nie machte, anfangs bin ich in völlige Panik geraten, hatte lange damit zu kämpfen, einfach nur Angst gehabt, dass durch meinem Genfehler ich sofort wieder eine bekomme (es gibt noch ein paar Nachteile) und die im Bein war da noch die harmlose Variante. Mittlerweile gönne ich mir Pausen, übertreibe nichts, genieße Momente. Ich versuche es so gut es geht mich nicht aufzuregen, denn letztenendes bringt es nichts. Funktioniert natürlich nicht immer, aber wenn man schon paar mal kurz vor Ende stand, denkt man ab und an entspannter. Und Pausen sind wirklich wichtig, ob im Angestelltenverhältmis oder aber als Selbstständiger. Gesundheit ist das A und O

  • Sylvia sagt:

    Sehr motivierend geschrieben und du hast ja so recht Laura! Es hat meistens keinen Sinn sich runter ziehen zu lassen, lieber nach vorn schauen und die neuen Chancen sehen. Es ist doch so oft im Leben so das man erst am Boden zerstört ist und sich dann eine viel bessere Möglichkeit ergibt. Selbst schon oft erlebt.
    Viel Spass auf jeden Fall in euer neuen Wohnung beim einrichten usw. 🙂

    Liebe Grüsse
    Sylvia
    http://www.mirrorarts.at

  • Mr.Chris sagt:

    Hallo Laura,

    es freut mich mega für dich dass du in so eine geile Wohnung ziehst. Ein perfekter nächster Schritt für dich und deine Fotografie. Und wie du schon sagst, mit deinem Freund alles kein Thema. (Scheint soweit ich es nach den 1-2 Minuten Beurteilen kann auch ein mega sympathischer Typ zu sein).

    Für mich mega Inspirierend deine Geschichte. Finde es immer cool was manche Leute (DU) aus so einer Situation cooles machen können.

    Was deine eigentliche Frage angeht sehe ich das genau wie du. Es gibt nichts wirklich Negatives. Alles ist erstmal Neutral. Wir Menschen sind es die einer Situation ihren wert geben in dem wir diese BeWERTen.

    Für mich selbst gab es schon so manche Positive Berufliche Verbesserung weil ich vorher zu viele „Negative“ Dinge im Beruf hatte.

    In Zukunft werde ich Versuchen die Negativen Dinge also noch mehr dazu Nutzen zu wachsen.

    Gruß
    Chris

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