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Uns geht es gut!

"Ist es nicht ein Privileg, von Ideen leben zu können?"

(Das Buch für Ideen Sucher)

Über genau diesen Satz sind Julian und ich heute gestolpert. UND JA! Meiner Meinung nach ist es ein absolutes Privileg. Sogar so sehr, dass ich heute gerne darüber bloggen würde.

Jeder ertappt sich dabei. Manchmal ist man unzufrieden. Der Job läuft nicht so wie man es sich vorstellt….Eine Idee hat sich nicht gewünscht umsetzten lassen oder hat nicht den erhofften Erfolg gebracht & finanziell? Darüber wollen wir am liebsten gar nicht reden… Luft nach oben gibt es immer.

Und bei all diesen, uns so groß erscheinenden Problemen, wird oft vergessen wie klein sie doch im Großen und Ganzen erscheinen…

Ein Großteil der Weltbevölkerung wäre dankbar sich mit solchen Problemchen herumschlagen zu dürfen. Ihre Probleme drehen sich darum, wie sie morgen die Familie satt kriegen sollen, wo sie eine Bleibe finden oder ob die nächste Bombe vielleicht ihr Zuhause zerstört.

Harte Worte? Vielleicht, aber manchmal sind sie nötig um uns selbst zu verdeutlichen wie gut es uns eigentlich geht.

Im Alltag vergessen wir dies gerne. Wir rennen mit Scheuklappen durch die Welt und nehmen nur das engste Umfeld wahr. Hier verdient der Eine natürlich mehr Geld, der Andere hatte die erfolgreichere Idee & bei dem Nächsten? Da läuft immer alles wie am Schnürchen.

Doch alle teilen das Privileg, nach den Sternen greifen zu können, ihr Ding zu machen, der eigenen Passion zu folgen, Träume zu leben.

Ein Privileg welches nur sehr wenige Menschen auf dieser Erde haben. Und allein die Chance zu besitzen all dies zu tun, ist für mich Privileg genug.

Ob man diese Chance nun sieht und nach ihr greift? Das ist eine ganz andere Geschichte.

Fakt ist, uns geht es GUT! Und immer wenn ich denke mein Leben ist schwer und gerät aus den Fugen…  immer dann führe ich mir all das vor Augen..

Und auf einmal erscheinen mir viele der  großen Probleme wesentlich kleiner. Schließlich sitze ich gerade hier, trinke eine heiße Tasse Tee, bin satt und habe ein Dach über dem Kopf, während draußen ein Sturm tobt. Ich tippe munter einen Blogbeitrag in meinen sündhaft teuren Laptop und weiß das ich einer der wenigen Menschen bin, welcher von seinen eigenen Ideen lebt. Dafür bin ich dankbar, denn es hätte jeden von uns auch schlechter treffen können.

Von schwarz und weiß.

Der ein oder andere wird jetzt sagen: “Du vergleichst Äpfel mit Birnen” oder

“Auch hier gibt es genug Menschen die solche Privilegien nicht haben.”

Natürlich…. Denn die Welt ist nicht nur schwarz und weiß…. und auch hier gibt es sicher eine Reihe von Menschen, die unverschuldet in schlimmen Situationen leben müssen….Aber hier hat eben der größte Teil die Möglichkeit etwas aus dem eigenen Leben zu machen.

Wie heißt es so schön?

"Gibt das Leben dir eine Zitrone, mach eine Limonade draus"

Sag nicht, ich kann an meiner derzeitigen Situation nichts ändern. Denn das stimmt so gut wie nie. Wenn ich das gesagt hätte würde ich heute immer noch kellnern oder Bilderrahmen verkaufen. Ja es gehört Mut dazu und JA, manchmal hat man Angst.

ABER was ist das Schlimmste das passieren kann?

“Du hast leicht reden…”, “Sicher kommst du aus einer reichen Familie” …. Das habe ich schon oft gehört, wenn ich von meinem Werdegang berichtet habe.

Das kann ich verneinen. All das was ich erreicht habe, habe ich mir selbst erarbeitet, manchmal sogar gegen den Willen von Familienangehörigen. Ich habe Chancen gesehen und sie genutzt… Natürlich hatte ich oft das Gefühl durch die Hölle zu gehen ABER das ist heute nicht Thema.

Sondern das wir überhaupt dieses Privileg haben Dinge auszuprobieren, uns für einen Job zu entscheiden. Wir können unseren Weg selbst wählen. Und wenn wir mutig sind und ab und zu auch mal ein Risiko eingehen, dann können wir wohl möglich sogar von den eigenen Ideen leben, uns selbst verwirklichen und ein Stück von uns hinterlassen. Das finde ich großartig und dafür bin ich dankbar.

Selbst wenn die Achterbahn des Lebens mich im letzten Jahr gut durchgeschüttelt hat, so weiß ich doch das es viel schlimmer geht …. Und selbst wenn ich finanziell am Existenzminimum leben müsste, so würde ich es nie wieder hergeben, das Privileg von eigenen Ideen leben zu können. Und wenn Julian und ich dafür wieder in einer 1 Zimmer Wohnung leben müssten, egal. Denn ich hab das Privileg frei zu sein, mich zu entfalten und euch daran teilhaben zu lassen.  Das ist kein Geld der Welt wert.

Wenn es dir gerade so richtig scheiße geht und du diesen Beitrag liest, nimm ihn dir zu Herzen und vielleicht wird es dir dann ein wenig besser gehen.

Bis bald Eure LauraHelena

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